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Das sichere und anonyme Hinweisgeberschutz-System

Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) verpflichtet Unternehmen und öffentliche Stellen zwischen 50 und 249 Mitarbeiter:innen zur Implementierung eines Hinweisgeberschutz- bzw. Whistleblowing-Systems bis spätestens bis zum 17. Dezember 2023. Unternehmen und Behörden mit mehr als 250 Mitarbeiter:innen bzw. 10.000 Einwohner müssen die Vorgaben des HinSchG sofort umsetzen.

Mit unserem einfachen, anonymen sowie sicherem Hinweisgeberschutz-System setzen Sie die Vorgaben des Hinweisgeberschutzgesetzes in Kürze um.

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Ihre Vorteile mit unserem Hinweisgeberschutz-System

Warum brauche ich ein Hinweisgeberschutz-System?

Beschäftigte in Unternehmen und Behörden nehmen Missstände oftmals als erste wahr und können durch ihre Hinweise dafür sorgen, dass Rechtsverstöße aufgedeckt, untersucht, verfolgt und unterbunden werden. Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft und verdienen daher Schutz vor Benachteiligungen, die ihnen wegen ihrer Meldung drohen und sie davon abschrecken können.

Mit dem Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) hat der deutsche Gesetzgeber am 27. Juli 2022 die EU-Whistleblower-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Das Gesetz soll Hinweisgeber in Unternehmen bei der Meldung von bestimmten Verstößen schützen und die Prozesse rund ums Whistleblowing transparent regulieren.

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Hinweisgeberschutzgesetz einfach erklärt

Ablauf digitales Hinweisgeberschutz-System

Preisübersicht

Standard

29monatlich zzgl. MwSt.*
  • Online-Portal zur anonymen Hinweisabgabe
  • Portal mit Logo und CI-Farbe
  • Automatische Empfangsbestätigung der Hinweise
  • Mehrsprachig und individuell anpassbar
  • Sicherer Kommunikationskanal
  • ihre-firma.hinweisgeberschutzsystem.de
  • Betrieb auf georedundanten DNS-Servern in Deutschland und Österreich
  • SSL/TLS-Verschlüsselung nach dem Stand der Technik
  • sicherer Datei-Upload
  • Einrichtungskosten i.H.v. 149€ entfallen bis zum 31.12.2022

Premium

79monatlich zzgl. MwSt.*
  • Online-Portal zur anonymen Hinweisabgabe
  • Portal mit Logo und CI-Farbe
  • Automatische Empfangsbestätigung der Hinweise
  • Mehrsprachig und individuell anpassbar
  • Sicherer Kommunikationskanal
  • Eigene .de, .com, .org, .at, .eu, .net, .cloud, .digital, .online-Domain
  • Beliebig viele Subdomains
  • Betrieb auf georedundanten DNS-Servern in Deutschland und Österreich
  • Absicherung über DNSSEC
  • SSL/TLS-Verschlüsselung nach dem Stand der Technik
  • Hosting des Proxys in ISO 27001 zertifizierten Rechenzentren in Deutschland
  • Betrieb eines Proxys für den anonymen Zugriff auf die Whistleblower-Plattformen
  • sicherer Datei-Upload
  • Einrichtungskosten i.H.v. 149€ entfallen bis zum 31.12.2022

* Zahlung erfolgt jährlich

Unverbindliches Angebot anfordern

Sie möchten ein unverbindliches Angebot, eine kostenlose Beratung oder einen Demo-Zugang zu unserem Hinweisgeberschutz-System erhalten?

Dann nehmen Sie gerne über das Formular oder unter 05331 7107444 Kontakt mit uns auf

Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

FAQ – Hinweisgeberschutz-System

Grundsätzlich sind alle Unternehmen ab 50 Mitarbeitende verpflichtet ein sicheres Hinweisgeberschutz-System einzuführen.

Unternehmen zwischen 50 und 249 Mitarbeitenden haben eine Übergangszeit bis zum 17. Dezember 2023. Unternehmen ab 250 Mitarbeitende sowie öffentliche Stellen, wie z.B. Kommunen, etc. müssen bereits schon ein Hinweisgeberschutz-System eingeführt haben.

Unternehmen, die der Pflicht zur Einrichtung einer internen Meldestelle nicht nachkommen, droht ein Bußgeld von bis zu 20.000 Euro.

Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist die deutsche Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie, die erstmals EU-weit einen standardisierten Schutz für Hinweisgeber festlegt.

Das Gesetz regelt den Schutz natürlicher Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Informationen über Verstöße gegen Richtlinien bzw. geltendes Recht erlangt haben und diese an die internen oder externen Meldestellen weitergeben (Hinweisempfänger). Dies bezieht Arbeitnehmende, Beamte, Selbstständige, Gesellschafter, Praktikanten, Freiwillige, Mitarbeitende von Lieferanten sowie Personen, deren Arbeitsverhältnis bereits beendet ist oder noch nicht begonnen hat und sich in einem vorvertraglichen Stadium befindet, mit ein.

Das Hinweisgeberschutzgesetz verbietet jegliche Repressalien und Vergeltungsmaßnahmen gegenüber Whistleblowern und Hinweisgebern.

Die Bundesregierung hat am 27. Juli 2022 einen Gesetzentwurf beschlossen, der als nächstes dem Bundesrat zur Stellungnahme zugeleitet wird. Nach einer Gegenäußerung der Bundesregierung wird der Entwurf an den Deutschen Bundestag weitergeleitet, wo das Gesetzgebungsverfahren mit Beratungen in den Ausschüssen fortgesetzt wird.

Das Gesetz könnte dann nach der Sommerpause im September verkündet werden und drei Monate später, voraussichtlich im Dezember 2022, in Kraft treten.

Bei der Einführung eines neuen bzw. bei der Änderung bestehender Hinweisgeberschutz-Systeme müssen sie den Betriebsrat beteiligen. Zum einen ist dies nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG erforderlich, wenn das Hinweisgeberschutz-System Meldepflichten statuiert. Zum anderen besteht ein Mitbestimmungsrecht nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG, wenn technische Einrichtungen eingeführt oder angewendet werden sollen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen.

Die Implementierung unseres Hinweisgeberschutz-Systems beansprucht maximal 3 Tage, sofern uns alle relevanten Unternehmensinformationen sowie Corporate Identitity Informationen vorliegen. Parallel zur Implementierung vereinbaren wir einen Termin für die Einweisung in unser Hinweisgeberschutz-System mit Ihren Ansprechpartnern.

Unser Hinweisgeberschuzt-System  gewährleistet Ihre Anonymität als Hinweisgeber und stellt sicher, dass Ihre Identität auf technischem Weg nicht zurückverfolgt werden kann. Technische Daten, die zur Übermittlung des Hinweises erforderlich sind, sind nur einem sehr eingeschränkten Personenkreis und nur für kurze Zeit zugänglich. Die  Daten werden in hochsicheren Rechenzentren in der EU gespeichert, die nach ISO 27001/2 sowie weiteren Standards zertifiziert sind. Auf diesen Servern werden keinerlei IP-Adressen, Standortdaten, Gerätespezifikationen oder sonstige Daten dauerhaft gespeichert, die Rückschlüsse auf Sie als Hinweisgeber zulassen. In jedem Fall werden Meldungsinhalte ausschließlich verschlüsselt nach dem aktuellen Stand der Technik übertragen. Zudem erfolgt die gesamte Serverkommunikation über eine verschlüsselte SSL bzw. TLS-Verbindung. 

Unser Hinweisgeberschutz-System wurde nach den gesetzlichen Vorgaben der DSGVO entwickelt. Ihre Daten werden dabei stets vertraulich behandelt und geschützt.

Wenn Sie eine Meldung an den Hinweisempfänger abgeben handelt dieser bei der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten und der von Ihnen benannten Personen als datenschutzrechtlich Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Er wird in dieser Funktion die entsprechenden Vorkehrungen für einen datenschutzkonformen Umgang mit den Daten im gesetzlich geforderten Umfang treffen.

Der vom Unternehmen bestimmte Hinweisempfänger, in der Regel eine unabhängige sowie objektive Person, wie z.B. der Datenschutzbeauftragte oder Compliance Officer nimmt Ihren Hinweis auf, fertigt einen schriftlichen Bericht an und übermittelt diesen an die Geschäftsführung des Unternehmens. Der Hinweis wird sodann gewissenhaft nach den Vorgaben der internen Compliance-Vorfallmanagement Prozessanweisung geprüft und Ihr Unternehmen leitet – falls erforderlich – entsprechende Maßnahmen ein.

Durch Hinweise können potentielle Regelverstöße frühzeitig aufgedeckt und damit ein Eintritt eines drohenden Schadens verhindert werden. Grundsätzlich sollte jeder Regelverstoß oder Verstoß gegen geltendes Recht über das Hinweisgeberschutz-System gemeldet werden. Dazu zählen z.B. Korruption, Bestechung, Untreue, Betrug sowie Diskriminierungen und Belästigungen, Kartellverstöße, Insiderhandel, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Bilanzbetrug u.ä.

Durch Ihren Hinweis ermöglichen Sie dem Unternehmen, Kenntnis von möglicherweise schädigenden Verhaltensweisen zu erlangen. Potentielle Regelverstöße können durch Ihren Hinweis frühzeitig aufgedeckt werden und damit ein Eintritt eines drohenden Schadens für das Unternehmen möglicherweise verhindert werden.

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